Music

Sympatria

 

Sympatria – ein Konzertmarsch für Blasorchester – wurde anlässlich des seitens des OÖ Blasmusikverbandes und der OÖ Nachrichten durchgeführten Wettbewerbes „Best of Blasmusik“ von Bundeskapellmeister Walter Rescheneder in Auftrag gegeben und für das Wettbewerbsfinale am 19. November 2017 im Großen Saal des Linzer Brucknerhauses – Schwerpunkt traditionelle Musik – als Pflichtliteratur nominiert.

 

Der Titel des Stückes ist Programm: Er er vereint die lateinischen Lehnwörter „sym“ (lat. zusammen) und „Patria“ (lat. Heimatland) und thematisiert auf musikalische Weise, dass Heimat weniger eine Frage der räumlichen Herkunft, sondern viel mehr der sozialen Zugehörigkeit ist. Heimat ist dort, wo wir uns wohlfühlen. Das Eingangsthema beginnt im Sinne der inhaltlichen Semantik in der Einstimmigkeit und erstrahlt nach wenigen Takten im erweiterten mehrstimmigen Satz. Auch das Trio wird in den ersten Takten noch einstimmig geführt, aus der Melodie entwickelt sich im fünften Takt eine Gegenmelodie, die aus dem Oktave-Sprung der Melodie resultiert.

 

Johannes Peer hat der Trio-Melodie einen Text unterlegt, der den Heimatbegriff neu definieren versucht, nationalistisches (propagandistisches) Gedankengut ganz beiseite lässt und die Vielfalt der Menschen als Teil der gemeinsamen Heimat thematisiert: "(1) Der Schmäh is' unser Herzbluat, der Grant unser Ventü. Sudern kinna ma guad und ah so vü. (2) Gånz gleich, aus wel-chem Hoiz ma gschnitzt san, pfeilgråd o-der ver-bog’n, ål-le sam-ma vom sel-ben Bam, den haut’s so schnell net um."

Sympatria – a concert march for wind band - was commissioned by leading conductor Walter Rescheneder for the Upper Austrian wind band association and the newspaper OÖ Nachrichten on the occasion of the contest "Best of Blasmusik". It was nominated as compulsory test piece at the contest finale for traditional band music in the great hall of the Brucknerhaus Linz on November 19, 2017. The title is a creation of two Latin words: "sym" (together) and "patria" (homeland), stating that home is less a question of geographical origin but rather a feeling of social belongingness. Home is were we feel at home.


Correlating with this idea, the first theme of the piece begins unisono and evolves after a few measures to a bright poliphonic sound. The same happens in the trio part, also developing a counterpoint melody in the fifth measure that originates in the octave of the melody. (see figure)
Johannes Peer wrote lyrics for the melody, trying to give the idea of home a new definition, leaving any propagandistic, nationalistic ideology aside and addressing the idea of human diversity as a part of a common home.

Musikverlag Rundel, www.rundel.de